Bambu Lab P2S Zubehör: 12 sinnvolle Upgrades, die sich wirklich lohnen

Bambu Lab P2S Zubehör mit Druckplatten, Hotends, Filamentlagerung und Werkzeug

Bambu Lab P2S Zubehör kann den bereits ab Werk sehr vollständig ausgestatteten 3D-Drucker noch vielseitiger machen, Ausfallzeiten verkürzen und den Umgang mit unterschiedlichen Filamenten erleichtern. Entscheidend ist allerdings, nicht wahllos jedes angebotene Upgrade zu kaufen.

Für die meisten Nutzer sind eine passende zusätzliche Druckplatte, ein zweites Hotend und eine zuverlässige Filamentlagerung wesentlich sinnvoller als dekorative Umbauten. Wer mehrfarbig oder mit technischen Filamenten druckt, profitiert außerdem von einem AMS 2 Pro oder AMS HT.

In diesem Ratgeber zeige ich dir, welches Bambu Lab P2S Zubehör sich wirklich lohnt, was nur für bestimmte Anwendungen sinnvoll ist und welche älteren P1S-Zubehörteile du nicht ungeprüft übernehmen solltest.

Meine Kurzempfehlung

  • Für fast alle: zweite Druckplatte, Filamentlagerung und Reinigungszubehör
  • Für feine Modelle: 0,2-mm-Hotend
  • Für schnelle Funktionsteile: 0,6-mm- beziehungsweise High-Flow-Hotend
  • Für mehrere Farben: AMS 2 Pro
  • Für technische Filamente: AMS HT beziehungsweise eine beheizte Trockenlösung

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Welches Bambu Lab P2S Zubehör ist wirklich sinnvoll?

Sinnvolles Bambu Lab P2S Zubehör erfüllt mindestens eine von vier Aufgaben: Es erweitert die Materialauswahl, verbessert die Druckoberfläche, erleichtert Wartung und Reinigung oder verhindert unnötige Stillstandszeiten. Zubehör, das ausschließlich die Optik verändert, ist dagegen Geschmackssache.

ZubehörPrioritätBesonders sinnvoll für
Zweite Druckplattehochfast alle Nutzer
0,2-mm-HotendmittelMiniaturen, Schrift und feine Details
0,6-mm-/High-Flow-Hotendmittelgroße Funktionsteile und kurze Druckzeiten
AMS 2 Prohoch bei Multicolormehrfarbige Drucke und Komfort
AMS HThoch bei technischen FilamentenPA, PC und stark feuchtigkeitsempfindliche Materialien
Trockenlagerunghochjede Filamentsammlung
PTFE-Ersatzteilemittelintensive Nutzung und AMS-Aufbauten
Reinigung und Wartunghochzuverlässigen Dauerbetrieb

Beim Kauf von Bambu Lab P2S Zubehör ist die Modellkompatibilität besonders wichtig. Der P2S verwendet ein eigenes Quick-Swap-Hotend. Ein Hotend für den P1S oder X1C darf deshalb nicht allein wegen ähnlicher Düsendurchmesser als kompatibel betrachtet werden. Auch bei Druckplatten kann eine Platte mechanisch passen, während die automatische Plattenerkennung ihren Code nicht erkennt.

1. Eine zweite Druckplatte

Beim Bambu Lab P2S Zubehör gehört eine zusätzliche Druckplatte zu den praktischsten Anschaffungen. Nach einem fertigen Druck kannst du die flexible Platte entnehmen, abkühlen lassen und sofort mit einer zweiten Platte weiterarbeiten. Das ist besonders angenehm, wenn mehrere Teile nacheinander produziert werden.

Welche Oberfläche sinnvoll ist, hängt vom Material und der gewünschten Unterseite ab:

  • Texturierte PEI-Platte: unkompliziert für viele PLA-, PETG- und TPU-Drucke und mit sichtbar strukturierter Unterseite.
  • Glatte PEI-Oberfläche: sinnvoll für eine gleichmäßige, glatte Unterseite und feine Schrift auf der ersten Schicht.
  • Cool- beziehungsweise High-Adhesion-Platte: interessant für PLA bei niedrigerer Betttemperatur und geringerem Energieverbrauch.
  • Spezialplatten: nur sinnvoll, wenn du deren konkrete Oberfläche oder Materialeigenschaften wirklich benötigst.

Bei Drittanbieterplatten solltest du neben den Abmessungen ausdrücklich auf eine angegebene P2S-Kompatibilität und die Plattenerkennung achten. Physisch passende ältere Platten können unter Umständen verwendet werden, werden aber nicht zwingend automatisch erkannt.

Mehr zu Druckoberflächen findest du in meinem Vergleich PEI oder Glasdruckbett.

2. Ein 0,2-mm-Hotend für feine Details

Das serienmäßige 0,4-mm-Hotend ist der beste Allrounder. Für kleine Schrift, Miniaturen, filigrane Logos und sehr feine Bauteile kann ein 0,2-mm-Hotend aber sichtbar mehr Details darstellen.

Die höhere Auflösung hat klare Nachteile: Druckzeiten steigen deutlich, der mögliche Materialdurchfluss sinkt und feine Düsen verstopfen leichter. Fasergefüllte oder grob pigmentierte Filamente gehören deshalb nicht in eine 0,2-mm-Düse.

Ein 0,2-mm-Hotend lohnt sich, wenn du regelmäßig:

  • Miniaturen oder kleine Figuren druckst,
  • erhabene beziehungsweise eingelassene Schrift benötigst,
  • feine Zahnräder oder kleine technische Details herstellst,
  • mehrfarbige Logos mit schmalen Konturen druckst.

Achte beim Kauf ausdrücklich auf die Bezeichnung H2/P2S oder eine eindeutige P2S-Freigabe. Die vorhandenen P1-Hotends sind nicht automatisch die richtige Wahl.

3. Ein 0,6-mm- oder High-Flow-Hotend für große Bauteile

Bei großen Werkstattteilen, Halterungen, Organizern und Kleinserien ist maximale Detailauflösung häufig weniger wichtig als eine kurze Druckzeit. Hier kann ein 0,6-mm-Hotend sinnvoll sein. Breitere Linien ermöglichen stabil aufgebaute Wände und können die Druckzeit reduzieren.

Ein High-Flow-Hotend ist vor allem dann interessant, wenn das normale Hotend bei hohen Geschwindigkeiten durch seinen maximalen Volumenstrom begrenzt wird. Es macht jedoch nicht jedes Modell automatisch schneller. Kleine Teile, viele Richtungswechsel und eine begrenzte Kühlung bleiben auch mit höherem Durchfluss limitierende Faktoren.

Welche Düsengröße zu deinem Projekt passt, erkläre ich ausführlich im Ratgeber Nozzle-Größe richtig wählen: 0,2, 0,4 und 0,6 mm im Vergleich.

4. AMS 2 Pro für Mehrfarbdruck und automatischen Filamentwechsel

Wenn du den P2S als Solo-Version gekauft hast, ist das AMS 2 Pro die größte funktionale Erweiterung. Es ermöglicht automatische Filamentwechsel, mehrfarbige Modelle und eine komfortable Bereitstellung mehrerer häufig verwendeter Filamente.

Zusätzlich kann das AMS 2 Pro Filament aktiv trocknen. Das ist besonders praktisch, weil die Spulen nach der Trocknung direkt im System bleiben. Für regelmäßige Mehrfarbdrucke ist die P2S Combo deshalb meist günstiger und sinnvoller als ein späterer Einzelkauf.

Solo oder Combo?

Wenn du noch keinen P2S besitzt und Multicolor fest eingeplant ist, vergleiche immer den Gesamtpreis der Combo mit P2S Solo plus nachträglich gekauftem AMS 2 Pro.

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Mehrfarbdruck verursacht allerdings zusätzliche Wechselzeit und Spülabfall. Wie stark sich das auf Kosten und Druckdauer auswirkt, erfährst du in meinem Artikel über Multicolor-3D-Druck mit Bambu AMS.

5. AMS HT für technische und stark hygroskopische Filamente

Das AMS HT richtet sich weniger an klassische Vierfarbdrucke als an anspruchsvolle technische Materialien. Wer häufig Nylon, Polycarbonat oder faserverstärkte Filamente verarbeitet, profitiert von einer kontrollierten Trocknung und einem möglichst kurzen, geschützten Filamentweg.

Für normale PLA- und PETG-Drucke ist ein AMS HT meist nicht die erste notwendige Anschaffung. Bei feuchtigkeitsempfindlichen Materialien kann es dagegen wichtiger sein als eine zusätzliche Farbauswahl.

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Die Unterschiede zwischen AMS 2 Pro, AMS HT und einer Nachrüstlösung erkläre ich im Beitrag Filament im Bambu AMS trocknen.

6. Trockene Filamentlagerung und Silicagel

Auch ein gutes Drucksystem kann feuchtes Filament nicht vollständig ausgleichen. Typische Folgen sind Stringing, Bläschen, raue Oberflächen und eine ungleichmäßige Extrusion. Offene Spulen sollten deshalb in dicht schließenden Boxen oder Beuteln mit Trockenmittel gelagert werden.

Regenerierbares Silicagel ist besonders praktisch: Es lässt sich je nach Produkt nach dem Beladen erneut trocknen und wiederverwenden. Ein Hygrometer in der Lagerbox zeigt, ob die Luftfeuchtigkeit weiterhin niedrig genug ist.

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Welche Materialien wie lange trocken bleiben, erfährst du im Ratgeber Filament nach dem Trocknen richtig lagern. Temperaturen und Trocknungszeiten findest du außerdem in meiner Filament-Trocknungstabelle.

7. PTFE-Schlauch und passende Verbinder als Reserve

PTFE-Schläuche gehören bei einem System mit automatischer Filamentzuführung zu den typischen Verschleiß- und Verbrauchsteilen. Mit der Zeit können enge Radien, häufige Filamentwechsel oder unsaubere Schnittkanten den Transport erschweren.

Ein kleines Reserve-Set verhindert, dass der Drucker wegen eines beschädigten Schlauchstücks länger stillsteht. Wichtig sind ein sauber rechtwinkliger Schnitt, der passende Außen- und Innendurchmesser sowie kompatible Verbinder. Ein beliebiger PTFE-Schlauch ist nicht automatisch optimal für das Bambu-Filamentsystem.

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8. Reinigungszubehör für Druckplatte und Drucker

Fingerabdrücke und Filamentreste auf der Druckplatte sind eine häufige Ursache für schlechte Haftung. Für die regelmäßige Grundreinigung reichen warmes Wasser, etwas fettlösendes Spülmittel und ein sauberes, fusselfreies Tuch.

Isopropanol eignet sich für eine schnelle Zwischenreinigung geeigneter Oberflächen. Beachte dabei immer die Pflegehinweise der jeweiligen Druckplatte. Aggressive Reiniger, verschmutzte Werkstatttücher oder große Mengen Hautfett können die Haftung verschlechtern.

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Zur Reinigung des Druckers selbst sind außerdem ein weicher Pinsel, fusselfreie Tücher und bei Bedarf ein kleiner Handstaubsauger hilfreich. Bewegliche Bauteile dürfen dabei nicht versehentlich verstellt oder geschmiert werden, wenn der Hersteller dies nicht vorsieht.

9. Wartungs- und Verschleißteile

Wer den P2S produktiv nutzt, sollte typische Verschleißteile nicht erst bestellen, wenn der Drucker bereits stillsteht. Dazu gehören abhängig von der Nutzung beispielsweise Düsenwischer, Filamentschneider, Silikonsocken und vom Hersteller vorgesehene Schmiermittel.

Welche Teile wirklich auf Vorrat gehören, hängt von der Druckmenge ab. Für einen gelegentlich genutzten Hobbydrucker genügt ein kleiner Bestand. Bei gewerblicher Nutzung oder langen Serien sind Ersatzteile wichtiger, weil bereits ein einzelner Ausfall laufende Aufträge verzögern kann.

Eine praktische Routine findest du im Artikel 3D-Drucker-Wartung: zehn regelmäßige Prüfungen.

10. Digitaler Messschieber für funktionale Teile

Ein digitaler Messschieber ist kein P2S-spezifisches Zubehör, gehört für funktionale Drucke aber zur Grundausstattung. Damit prüfst du Wandstärken, Bohrungen, Zapfen, Außendurchmesser und die Maßhaltigkeit fertiger Teile.

Gerade bei selbst konstruierten Adaptern, Ersatzteilen und Steckverbindungen spart eine saubere Messung mehrere Testdrucke. Der Messschieber hilft außerdem bei der Kontrolle, ob Flow und Schrumpfung zum gewünschten Ergebnis führen.

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11. Entgrater und Werkzeug zur Nachbearbeitung

Auch ein sauber gedrucktes Teil benötigt gelegentlich etwas Nacharbeit. Brims, Bohrungskanten und Supportreste lassen sich mit einem Entgrater kontrollierter entfernen als mit einem großen Cuttermesser.

Ergänzend sind ein kleiner Seitenschneider, Pinzette, Feilen und feines Schleifpapier hilfreich. Schneidwerkzeuge sollten immer vom Körper weggeführt werden. Besonders dünne Klingen können an gedruckten Kanten abrutschen.

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12. Kleine Ersatzteile für unterbrechungsfreies Drucken

Ein großes Ersatzteillager ist für private Nutzer unnötig. Zum sinnvollen Bambu Lab P2S Zubehör gehören jedoch einige kleine Ersatzteile, die längere Wartezeiten verhindern können:

  • ein kompatibles Ersatz-Hotend in der meistgenutzten Größe,
  • Düsenwischer und Filamentschneider,
  • passende PTFE-Schlauchstücke und Verbinder,
  • Silikonsocken,
  • vom Hersteller vorgesehene Schrauben und Befestigungsteile.

Bei Ersatzteilen rund um Extruder, Hotend und Sensorik solltest du ausschließlich Produkte mit eindeutiger P2S-Kompatibilität verwenden. Ähnlich aussehende P1S-, X1- oder A1-Komponenten können elektrisch oder mechanisch anders aufgebaut sein.

Welches Bambu Lab P2S Zubehör brauchst du nicht sofort?

Ein kompletter Satz aller Düsengrößen

Wenn du fast ausschließlich gewöhnliche PLA- und PETG-Modelle druckst, bleibt die serienmäßige 0,4-mm-Düse die beste Wahl. Zusätzliche Größen lohnen sich erst für konkrete Projekte.

Ungeprüfte P1S-Upgrades

Der P2S ist kein P1S mit neuem Display. Besonders das Quick-Swap-Hotend und weitere überarbeitete Komponenten machen eine genaue Kompatibilitätsprüfung notwendig.

Mehrere Druckplatten mit nahezu gleicher Oberfläche

Eine Ersatzplatte ist sinnvoll. Drei oder vier sehr ähnliche Platten bringen dagegen wenig Mehrwert, solange du keine unterschiedlichen Oberflächen benötigst.

Dekorative Umbauten

Griffe, Abdeckungen und Beleuchtungsumbauten können Spaß machen, verbessern aber nicht automatisch die Druckqualität. Gedruckte Modifikationen dürfen außerdem Luftwege, Sensoren oder bewegliche Teile nicht behindern.

Zusätzliche Trockenlösungen ohne konkreten Bedarf

Wer bereits ein AMS 2 Pro besitzt und überwiegend PLA druckt, benötigt nicht zwingend sofort einen weiteren aktiven Trockner. Bei Nylon, TPU und anderen hygroskopischen Materialien sieht das anders aus.

Bambu Lab P2S Zubehör: meine empfohlene Kaufreihenfolge

  1. Zuerst benutzen: Drucke einige Wochen mit der Serienausstattung und beobachte, was tatsächlich fehlt.
  2. Grundausstattung ergänzen: Reinigung, trockene Lagerung und bei häufigem Einsatz eine zweite Druckplatte.
  3. Nach Projekten entscheiden: 0,2 mm für Details oder 0,6 mm für große, schnelle Funktionsteile.
  4. Materialsystem wählen: AMS 2 Pro für Multicolor und Komfort, AMS HT für anspruchsvolle technische Filamente.
  5. Reserve aufbauen: Erst bei regelmäßiger Nutzung typische Verschleißteile bevorraten.

Du hast den P2S noch nicht gekauft?

Für Multicolor ist die Combo häufig wirtschaftlicher als der spätere Einzelkauf des AMS 2 Pro. Für reine Einfarbdrucke genügt die Solo-Version.

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Fazit: Dieses Bambu Lab P2S Zubehör lohnt sich wirklich

Eine lange Einkaufsliste mit Bambu Lab P2S Zubehör ist für zuverlässige Drucke nicht erforderlich. Der Bambu Lab P2S ist bereits serienmäßig gut ausgestattet. Die serienmäßige 0,4-mm-Düse und die mitgelieferte Druckplatte reichen für den Einstieg aus.

Am meisten profitieren typische Nutzer von einer zweiten Druckplatte, einer sauberen Filamentlagerung und gutem Reinigungszubehör. Ein 0,2-mm- oder 0,6-mm-Hotend sollte passend zu den eigenen Projekten gewählt werden. Das AMS 2 Pro ist die wichtigste Erweiterung für Mehrfarbdruck, während das AMS HT vor allem bei technischen und stark feuchtigkeitsempfindlichen Filamenten interessant wird.

Entscheidend bleibt: Kaufe P2S-Zubehör nach einem konkreten Bedarf und prüfe die Kompatibilität. Gerade ältere P1S-Hotends und nicht eindeutig freigegebene Druckplatten sollten nicht ungeprüft übernommen werden.

FAQ: Häufige Fragen zum Bambu Lab P2S Zubehör

Brauche ich für den P2S sofort eine andere Druckplatte?

Nein. Die mitgelieferte Platte reicht für den Einstieg aus. Eine zweite Platte ist vor allem für schnellere Arbeitsabläufe oder eine andere Oberflächenstruktur sinnvoll.

Kann ich Hotends des P1S im P2S verwenden?

Du solltest P1S-Hotends nicht als kompatibel voraussetzen. Der P2S besitzt ein überarbeitetes Quick-Swap-System. Kaufe nur Hotends, die ausdrücklich für den P2S beziehungsweise die H2/P2S-Serie freigegeben sind.

Welche Düse ist für den P2S am besten?

Die serienmäßige 0,4-mm-Düse ist der beste Allrounder. 0,2 mm eignet sich für feine Details, 0,6 mm für größere Funktionsteile und höhere Materialmengen.

Lohnt sich das AMS 2 Pro?

Ja, wenn du regelmäßig mehrfarbig druckst, häufig zwischen Filamenten wechselst oder die integrierte Trocknungsfunktion nutzt. Für reine Einfarbdrucke ist es nicht zwingend erforderlich.

AMS 2 Pro oder AMS HT?

Das AMS 2 Pro ist die vielseitigere Lösung für mehrere Farben. Das AMS HT richtet sich stärker an einzelne technische und besonders feuchtigkeitsempfindliche Filamente.

Kann ich alte P1S-Druckplatten verwenden?

Einige Platten können mechanisch passen. Die automatische Erkennung des P2S erkennt ältere oder fremde Codes jedoch möglicherweise nicht. Prüfe deshalb die ausdrückliche Herstellerfreigabe und die Einstellungen in Bambu Studio.

Welches Zubehör ist für gewerbliches Drucken besonders wichtig?

Für den gewerblichen Einsatz sind eine zweite Druckplatte, passende Ersatz-Hotends, typische Verschleißteile, trockene Filamentlagerung und Messwerkzeuge besonders sinnvoll. Sie reduzieren Stillstandszeiten und erleichtern reproduzierbare Ergebnisse.